Seminar-ID: 078-2026
Speziesismus – eine wenig bekannte Form der Diskriminierung
Verstehen, einordnen, thematisieren
Speziesismus bezeichnet die Diskriminierung nicht-menschlicher Tiere allein aufgrund ihrer Artzugehörigkeit. Obwohl viele Menschen Diskriminierungsformen wie Rassismus oder Sexismus kennen, ist der Begriff Speziesismus oft unbekannt.
Termin
30.08.2026
Kurszeiten
09:30 - 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Forum Demokratie Düsseldorf
2.Etage, Raum 217
Himmelgeister Str. 107
40225 Düsseldorf
Teilnahmebeitrag
95 Euro
Seminarbeschreibung
Immer mehr Menschen sehen Tiere als Individuen, die Gefühle, Bedürfnisse und das Recht auf Leben haben – gleichzeitig werden weltweit Milliarden Tiere systematisch genutzt, oft ohne Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse.
Wie würde eine Welt ohne Speziesismus aussehen? Welche Folgen hätte dies für unser Bildungssystem, unsere Sprache und unsere Mensch-Tier-Beziehungen?
Damit Speziesismus als gesellschaftliches Thema ernst genommen wird, ist es wichtig, dass diese Form der Diskriminierung bekannter wird, der Begriff eingeordnet und erklärt werden kann. Speziesismus auf der Agenda öffentlicher und politischer Debatten ermöglicht gesellschaftlichen Wandel für ein gerechteres Miteinander.
Inhalt
- Verschiedene Diskriminierungsformen und das Gleichheitsprinzip
- Historische Entwicklung des Mensch-Tier-Verhältnisses
- Objektivierung und rechtliche Situation von Tieren
- Definition des Begriffs Speziesismus
- Gesellschaftliche Prägungen, hierarchische Denksysteme und Anthropozentrismus (der Mensch im Mittelpunkt)
- „Schubladendenken“ und seine Auswirkungen
- Diskriminierende Sprache im Alltag
- Speziesismus im Bildungssystem
- Vision einer Multispezies-Gesellschaft und mögliche Zukunftsperspektiven
Was du aus dem Seminar mitnimmst
- Klarheit darüber, was Speziesismus bedeutet und warum er gesellschaftlich relevant ist
- Neue Perspektiven auf Diskriminierung, Sprache und das Mensch-Tier-Verhältnis
- Sicherheit, sensibel und konstruktiv über Speziesismus zu sprechen
Für wen ist das Seminar
Dieses Seminar richtet sich sowohl an Menschen, für die der Begriff Speziesismus neu ist und die sich erstmals mit dieser Form der Diskriminierung beschäftigen möchten, als auch an Menschen, die sich aktiv für einen Wandel hin zu einer Multispezies-Gesellschaft ohne Speziesismus einsetzen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Methoden
Theorie-Impulse, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, interaktive Erarbeitung der Inhalte, Quiz, individuelle Reflexion und Feedback, Erfahrungsaustausch, Arbeit mit Beispielen aus dem eigenen Lebensalltag, Gesprächsübungen.
Wer sich auf dich freut

