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Antifeminismus und Widerstand - eine Weiterbildung für feministische Fachkräfte/ Student*innen

Von 15.05.2023 10:00 bis 17.05.2023 16:00
050 - 2023/2

Eine Veranstaltung in Kooperation mit kom!ma – Verein für Frauenkommunikation e.V.

Emanzipierende und feministische Bewegungen wurden stetig von antifeministischen Gegenbewegungen begleitet. Das Narrativ blieb kontinuierlich bis hin zur Gegenwart: die Forderung nach und der Erhalt einer (hetero)sexistischen bzw. zweigeschlechtlichen Gesellschaftsordnung geführt vom Patriarchat.

Abweichungen und Veränderungen dieser Gesellschaftsvorstellung, wie die Gleichstellung von Geschlechtern, Förderung von Gender und Queer Studies, werden von Antifeminist*innen als Bedrohung ihrer Ideologie betrachtet und dementsprechend als Vergehen an bestehenden patriarchalen Ordnungen geahndet. Die Gegenwehr kann von antifeministischen Stammtischparolen bis hin zur Bedrohung und körperlicher Gewalt reichen. Diese unterschiedlichen Gewaltformen richten sich oftmals gegen Fachkräfte und Aktivist*innen, die wirksame feministische Arbeit leisten und sich für sexuelle Selbstbestimmung einsetzen.  

 

Antifeminismus ist also so alt wie der Feminismus selbst, hat jedoch heutzutage neue Ebenen erlangt, die aktuelle demokratische und gesellschaftsfördernde Debatten angreifen. Damit ist es umso relevanter für feministische Fachkräfte antifeministische Gegenbewegungen zu lokalisieren und sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Im Rahmen der Weiterbildung erhalten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich auf einer historischen und gesellschaftspolitischen Ebene mit feministischen Kämpfen bzw. Widerständen auseinander zu setzen. Darauf aufbauend soll ihre eigenen feministische Haltung durch selbstreflektive Elemente gestärkt werden, um sich dann mit den Gegnern des Feminismus auseinandersetzen zu können. Zudem können Handlungsstrategien entwickelt werden, die dem Selbstschutz und dem Schutz des Arbeitskontext bzw. Aktivismus dienen.

Die Weiterbildung richtet sich explizit an (angehende) Pädagog*innen und Sozialarbeitende, die eine feministische Grundhaltung und eine klare Haltung gegen Antifeminismus haben!

Seminarzeiten:

Montag, 15. - Mittwoch, 17. Mai 2023
jeweils 10 - 16 Uhr

Referentin

Asal Kosari ist als Beraterin für Betroffene von rechter rassistischer und antisemitischer Gewalt und Referentin zu den Themenschwerpunkten Rassismuskritik, Empowerment und Sprachsensibilität tätig. 

Zudem lehrte sie als Dozentin an der Hochschule Düsseldorf zu rassismuskritischer Sozialarbeit als Haltungsaufgabe.


Kosten: 

Die Gesamtkosten betragen 120 Euro inklusive digitalen Seminarunterlagen, Fotoprotokoll und Getränken. Eine Ermäßigung für Menschen mit nachweislich geringem Einkommen ist nach Absprache möglich.
 


Weiterbildung in Zeiten von COVID-19:
Dieses Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant und konzeptioniert. Unser Anliegen ist es, durch sorgfältige Planung und Durchführung das Infektionsrisiko in den Veranstaltungen zu minimieren. Dazu haben wir aktuell die Teilnehmer*innenzahlen in unseren Gruppen stark begrenzt und ausreichend große Räume reserviert. Wir arbeiten auf Basis eines Hygienekonzepts, das jeweils an die Situation und die Vorgaben der Coronaschutzverordnung NRW angepasst wird. Sollte eine Durchführung in Präsenzform nicht möglich sein, findet das Seminar online statt.



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